{"id":1594,"date":"2019-05-23T10:58:00","date_gmt":"2019-05-23T08:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/?p=1594"},"modified":"2019-05-23T10:58:00","modified_gmt":"2019-05-23T08:58:00","slug":"100-jaehriges-bestehen-der-awo-penzberg-geschichten-unter-dem-lindenbaum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/?p=1594","title":{"rendered":"100 J\u00e4hriges Bestehen der AWO Penzberg- Geschichten unter dem Lindenbaum"},"content":{"rendered":"<article id=\"id-js-DocumentDetail\">\n<div class=\"id-Article-body lp_article_content\">\n<p class=\"id-Article-content-item id-Article-content-item-summary\">Penzberg \u2013 Ihre Krone gleicht einer Pyramide, ihre Bl\u00e4tter \u00e4hneln gr\u00fcnen Herzen, ihre Bl\u00fcten, wei\u00df mit zarten Gelbt\u00f6nen, duften intensiv und locken Bienen und Falter an: Eine Kaiserlinde hat nun ihren Platz in Penzberg gefunden. Sie soll an eine besondere Frau und an besondere Jahre erinnern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1595\" src=\"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9-768x432.jpg 768w, http:\/\/www.awo-penzberg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/1628885051-penzberg-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-baum-kaiserlinde-pflanzen-jubilaeum-hundertjaehriges-bestehen-33UW8avlf9-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Geschichten unterm Lindenbaum: Zum hundertj\u00e4hrigen Bestehen der AWO wurde von Elke Zehetner, Max von Heckel, Michael Asam, und Ute Frohwein-Sendl (von rechts) eine Linde gepflanzt.\u00a9 me<\/a><\/p>\n<div class=\"p402_premium\"><\/div>\n<div class=\"p402_hide\">\n<p class=\"id-Article-content-item id-Article-content-item--first\">In symboltr\u00e4chtiger Umgebung hat der AWO-Ortsverein einen symboltr\u00e4chtigen Baum gepflanzt, um die Gr\u00fcnderin der Arbeiterwohlfahrt, Maria Juchacz, zu ehren und zugleich sein hundertj\u00e4hriges Bestehen zu feiern. \u201eDie Kaiserlinde w\u00e4chst 500 Jahre, bleibt 500 Jahre und geht 500 Jahre\u201c, erl\u00e4uterte die AWO-Ortsvorsitzende Ute Frohwein-Sendl. Zwischen dem Rollschuhplatz der Solidarit\u00e4t und der Josef-Boos-Sporthalle, flankiert vom Josef-Boos-Heim, das heute den Kindergarten und die Gesch\u00e4ftsstelle der AWO-Penzberg beheimatet, steht die junge Linde im Herzen der Aktivit\u00e4ten des Vereins.<\/p>\n<div class=\"id-Article-content-item id-Article-advert id-Article-advert--ad3\">\n<div id=\"id-Container-402933\">\n<div>\n<div id=\"traffective-ad-58654272-adpos3\" class=\"Content_1 trf-center-container trf-declaration-container\">\n<div id=\"google_ads_iframe_\/5176\/idan.dasgelbeblatt.de\/localnews_2__container__\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Bei wechselhaftem, aber schneefreiem Wetter traf sich eine kleine, aber engagierte Gruppe auf der Wiese, die der B\u00fcrgermeister-Prandl-Grundschule als Ausweichort f\u00fcr den Sportunterricht dient. Ute Frohwein-Sendl begr\u00fc\u00dfte neben ihrer Vorg\u00e4ngerin Friedl Patzer, B\u00fcrgermeisterin Elke Zehetner, den Kreisvorsitzenden Michael Asam und Max von Heckel, den zweiten Vorsitzenden des Ortsvereins M\u00fcnchen und Vorsitzenden der Thomas-Wimmer-Stiftung, auch zahlreiche Mitglieder, um gemeinsam den jungen Baum zu pflanzen. Eine Linde passe sehr gut zur Arbeiterwohlfahrt, erl\u00e4uterte Frohwein-Sendl, denn sie stehe mit ihrer gro\u00dfen sch\u00fctzenden Krone f\u00fcr Liebe und Gerechtigkeit und gelte als weise Ratgeberin. \u201eUnd wenn da mal ein Ast abbricht, dann ist das auch kein Untergang\u201c, erg\u00e4nzte sie mit einem Augenzwinkern.<\/p>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Der anschlie\u00dfende Festakt in der Stadthalle war auch das Ziel der diesj\u00e4hrigen Sternfahrt der AWO-Ortsvereine des Kreisverbandes Weilheim-Schongau, so dass der Saal gut gef\u00fcllt war mit Akteuren aktiven solidarischen Handelns aus Schongau, Peiting, Hohenpei\u00dfenberg, Pei\u00dfenberg und Weilheim.<\/p>\n<div class=\"id-Article-content-item id-Article-advert id-Article-advert--ad4\">\n<div id=\"id-Container-412093\">\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Am 19. Dezember 1919 rief Maria Juchacz in Berlin den \u201eHauptausschuss f\u00fcr Arbeiterwohlfahrt in der SPD\u201c ins Leben, um der gro\u00dfen Not nach dem Ersten Weltkrieg zu begegnen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. So initiierte sie die Aufbereitung und Herstellung von Kleidung f\u00fcr die Kriegsversehrten in Heimarbeit, um den vielen alleinerziehenden Witwen die M\u00f6glichkeit zu schaffen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie war auch die erste Frau, die nach Einf\u00fchrung des passiven Wahlrechts eine Rede im Reichstag hielt. Im selben Jahr gr\u00fcndeten Centa Marx und Anna Rummer den AWO-Ortsverein in Penzberg. \u201eDie Arbeiterwohlfahrt und die Stadt Penzberg haben seitdem eine Geschichte durchlebt, die eng miteinander verbunden war\u201c, erinnerte Frohwein-Sendl in ihrer Ansprache. \u201eDabei stand die soziale Frage sehr oft im Mittelpunkt des Handelns.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Und die soziale Frage hat an Aktualit\u00e4t nichts verloren. \u201eAuch wenn es heute nicht mehr so offensichtlich scheint, so sind die Unterst\u00fctzung Hilfsbed\u00fcrftiger und die Solidarit\u00e4t mit den Schwachen in der Gesellschaft in unserer globalisierten und vernetzten Welt unver\u00e4ndert von sehr gro\u00dfer Bedeutung\u201c, sagte Elke Zehetner. Und Michael Asam merkte an: \u201eEigentlich w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn wir keine Wohlfahrtsverb\u00e4nde mehr br\u00e4uchten.\u201c Doch trotz des Slogans vom \u201eSozialen Europa\u201c im aktuellen Europawahlkampf gebe es viele, die auf die Arbeit der AWO angewiesen seien. \u201eWir leben in einem Land, in dem die Million\u00e4re und die Milliard\u00e4re ebenso mehr werden wie die Armen, die wirklich vom Zwanzigsten eines Monats an nur noch Nudeln mit So\u00dfe essen, weil sie kein Geld mehr f\u00fcr vern\u00fcnftige Ern\u00e4hrung haben\u201c, f\u00fchrte Max von Heckel aus. Ein Wohlfahrtsverband habe auch die Aufgabe, auf solche Missst\u00e4nde in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. \u201eDie AWO war der Hauptgrund daf\u00fcr, dass diejenigen, die durch den Rost gefallen sind, heute einen Rechtsanspruch auf die Hilfe haben\u201c, so von Heckel. Vor diesem Hintergrund m\u00f6chte er auch sein Vorgehen im Zusammenhang mit der Novita und dem Seniorenzentrum an der Gartenstra\u00dfe verstanden wissen: \u201eWir wollen dieses Grundst\u00fcck nicht nur f\u00fcr soziale Zwecke, n\u00e4mlich den Betrieb eines Alten- und Seniorenheims nach den Vorstellungen der Stadt Penzberg f\u00fchren, sondern selbstverst\u00e4ndlich auch dieses Grundst\u00fcck f\u00fcr soziale Zwecke in Zukunft erhalten.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Zum Abschluss der Veranstaltung wurde dann das Buch \u201eGeschichten unterm Lindenbaum\u201c vorgestellt. Christine Eisenmann-Bl\u00fcmke hat darin Erlebnisse von AWO-Mitgliedern mit der Arbeiterwohlfahrt in Penzberg zusammengetragen. \u201eIch wei\u00df noch gut, als die Christine das im Kreisvorstand vorgeschlagen hat. Da hab ich gedacht: Um Gottes Willen, was nimmt sich die da vor\u201c, erinnerte sich Michael Asam. Und: \u201eIch h\u00e4tte nie geglaubt, dass das so was Tolles wird\u201c, lobte Asam und betonte, dass solche herausragenden Aktivit\u00e4ten die besondere Qualit\u00e4t des Penzberger Ortsvereines unter Beweis stellten. \u201eDas ist etwas, das in die Zukunft wirken und vor allem die AWO Penzberg lebendig halten wird\u201c, zeigte sich Asam \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p class=\"id-Article-content-item\">Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Magistratsmusi, au\u00dferdem zeigten die Rollschuhl\u00e4ufer der Solidarit\u00e4t und die Jugendtanzgruppe der Trachtenvereine Birk\u2018nstoana und Loisachtaler Maxkron ihr K\u00f6nnen. (Me)<\/p>\n<p>Quelle: Das Gelbe Blatt Penzberg, 11.05.19<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Penzberg \u2013 Ihre Krone gleicht einer Pyramide, ihre Bl\u00e4tter \u00e4hneln gr\u00fcnen Herzen, ihre Bl\u00fcten, wei\u00df mit zarten Gelbt\u00f6nen, duften intensiv und locken Bienen und Falter an: Eine Kaiserlinde hat nun ihren Platz in Penzberg gefunden. Sie soll an eine besondere Frau und an besondere Jahre erinnern. Geschichten unterm Lindenbaum: Zum hundertj\u00e4hrigen Bestehen der AWO wurde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,2],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1594"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1594"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1596,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1594\/revisions\/1596"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.awo-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}